Aus Freude an Orchideen...

Informationen zur Orchideenpflege

Damit auch Deine Orchideen in voller Blütenpracht erstrahlen!

Brassia Pflegetipps

(Spinnen-Orchidee)

Standort: hell bis halbschattig, keine direkte Sonne
Temperatur: temperiert bis warm (zwischen 15 und 25 Grad)
Luftfeuchtigkeit: mittel bis hoch (zwischen 50 und 70%)
Winterpause: keine Pflanztopf: ein durchsichtiger Pflanztopf ist nicht unbedingt notwendig. Ich persönlich verwende jedoch trotzdem einen transparenten Pflanztopf, um die Restfeuchtigkeit im Inneren des Topfes einfach besser einschätzen zu können und das Wurzelwachstum beobachten zu können. Auch bei Brassien gilt: lieber den Topf eine Nummer kleiner, als größer zu wählen, umgetopft werden muss erst, wenn der Topf keinen Platz mehr für neue Bulben bietet und sie über den Rand wachsen. Dennoch muss man darauf achten, dass die Brassia stabil steht, durch ihren hohen Wachstum kann sie schnell einmal kopflastig werden, hier empfiehlt es sich, den Übertopf am Boden mit ein paar Steinen zu beschweren.
Übertopf: es kann ein lichtundurchlässiger Übertopf gewählt werden, allerdings habe ich bessere Erfahrungen mit Milchglas- und Glasübertöpfen gemacht, da sie hübsch aussehen und zudem Licht an die Wurzeln lassen.
Substrat: feines bis mittelfeines Rindensubstrat/Torf-Gemisch, auch Seramis Orchideensubstrat funktioniert gut.
Giessen/Tauchen: die Brassia sollte nie ganz austrocknen, da die feinen Wurzeln nicht viel Feuchtigkeit speichern können, daher sollte sie wieder getaucht werden, sobald noch eine Restfeuchte da ist. Man kann dies sehr gut an der helleren Substratfarbe, oder aber am Gewicht des Topfes erkennen. Für Orchideen-Anfängern ist eine Faustregel von 1 pro Woche tauchen ein guter Ansatzpunkt.
Umtopfen: wie bereits unter dem Punkt Pflanztopf erwähnt, mag es die Brassia eher enger in ihrem Topf. Umgetopft sollte daher erst werden, wenn die Pflanze über den Topfrand wächst und sie kopflastig wird. Sie kann dann wahlweise in eine nächstgrößere Topfgröße (i.d.R. 2-3 cm größer) komplett gepflanzt werden, oder, falls sie bereits genug Bulben und Pflanzentriebe mit genügend gesunden Wurzeln pro Pflanzentrieb besitzt, getrennt werden. Ein Teilstück sollte 2-3 Bulben mit mind. 2-3 gesund gewachsenen pro Bulbe haben. Man durchtrennt mit einer scharfen und sauberen Schere an einer geeigneten Stelle das Rhizom (Wurzelstock). Anschliessend entfernt man kaputte und matschige Wurzeln. Da die feinen Wurzeln der Brassia im trockenen Zustand leicht brüchig sein können, empfehle ich hier, diese vor dem Eintopfen für ca. 20 Minuten in lauwarmen Wasser einzuweichen, sie sind dann biegsamer. Nach dem Umtopfen für 24 Stunden nicht giessen oder wässern, damit sich entstandene Wunden wieder verschliessen können und keine Infektionen entstehen können.
Düngen: in der Wachstumsphase alle 2 Wochen, danach das Düngen einstellen. Ich empfehle eine Düngung mit umgerechnet der Hälfte, der, vom Hersteller angegebenen, Dosis des Düngers. Dies reicht vollkommen für einen gesunden Wuchs der Orchidee.
Sommerfrische: Darf die Brassia im Sommer ins Freie? Sobald die nächtlichen Temperaturen nicht mehr unter 15 Grad fallen, kann die Brassia an ein geschütztes Plätzchen draussen ins Freie, da sie durch die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht zur Blütenbildung angeregt wird. Jedoch sollte bei der Brassia darauf geachtet werden, dass kein Regenwasser in die Blattachseln gelangen können und sie nicht in der prallen Sonne steht.